Ernst Reuter, 1950. Foto: Bert Saß. LAB, F Rep. 290, Nr. II05636.

„Land in Sicht“?

Agrarexpositionen in der deutschen Systemauseinandersetzung

von Sven Schultze

Zeitgeschichte im Fokus, Band 4

Neuerscheinung

„Land in Sicht“: Das bedeutete eine lange Tradition landwirtschaftlicher Ausstellungen, auf denen Städter mit der ländlichen Lebensweise in Berührung kamen. Im Kalten Krieg hieß das aber auch, dass dort die Politik in West und Ost Foren zur Verbreitung ihrer agrar- wie deutschlandpolitischen Ziele installierte. Mehr...


Willy Brandt und Michail Gorbatschow

Bemühungen um eine zweite „Neue Ostpolitik“, 1985-1990

von Stefan Creuzberger

Ernst-Reuter-Hefte, Heft 5

Neuerscheinung

Nach dem Ende der sozialliberalen Koalition 1982 verfolgten führende Sozialdemokraten um Willy Brandt die Absicht, aus der Opposition heraus eine eigene Deutschland- und Außenpolitik zu gestalten. Durch sie sollten die Errungenschaften der „Neuen Ostpolitik“ seit den späten 1960er Jahren bewahrt werden. Mehr...


Reisen in die Zukunft

Die USA-Besuche des Berliner Magistrats 1929

von Michael C. Bienert

Ernst-Reuter-Hefte, Heft 4

Neuerscheinung

Im Jahr 1929 besuchten zwei Delegationen des Berliner Magistrats die USA. Bestand der offizielle Anlass zu diesen Reisen in einer Einladung des New Yorker Bürgermeisters, so waren die Studienfahrten zugleich Teil eines regen transatlantischen Ideenaustausches, der auf kommunaler Ebene im späten 19. Jahrhundert begonnen hatte. Mehr...


Erinnerung an Ernst Reuter

Zwei Filmabende im Zeughauskino am 29. und 31. Juli 2014

Aus Anlass des 125. Geburtstags von Ernst Reuter veranstaltet das Deutsche Historische Museum in Kooperation mit der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und dem Landesarchiv Berlin am 29. und 31. Juli 2014 jeweils um 20:00 Uhr im Zeughauskino einen Filmabend. Auf dem Programm stehen ausgewählte Dokumentarfilme, die dem Leben Reuters aus unterschiedlichen Perspektiven nachgehen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier:

Zeit
Dienstag, 29. Juli 2014 und Donnerstag 31. Juli 2014
jeweils 20:00 Uhr
Ort
Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Outpost of Freedom

Ernst Reuters Amerikareisen 1949 bis 1953

von Björn Grötzner

Ernst-Reuter-Hefte, Heft 3

Neuerscheinung

Verschmolzen mit der Geschichte des Freiheitskampfes West-Berlins, des „outpost of freedom“ hinter dem Eisernen Vorhang, galt Ernst Reuter in Amerika lange als eine der Führungspersönlichkeiten der freien Welt im Konflikt mit der kommunistischen Tyrannei Stalins. Diese Berühmtheit beruhte nicht zuletzt auf einer klug konzeptionierten Amerikapolitik Reuters, die er vor allem im Laufe seiner drei öffentlichkeitswirksamen Reisen in die Vereinigten Staaten zwischen 1949 und 1953 umsetzte.

Die dritte Ausgabe der Ernst-Reuter-Hefte analysiert diese Berliner Außenpolitik und die Gründe für ihren Erfolg. Sie zeigt, wie in einer Vermischung von historisch einmaligen Umständen, konkreten politischen Interessenslagen und transnationalen Kontakten ein Band geknüpft werden konnte, das die Mentalität der Berliner sowie der Amerikaner nachhaltig beeinflusst hat.

48 Seiten, 12 Abbildungen
ISSN
2194-5810
ISBN
978-3-95410-020-0
Preis
5,00 €

Das Heft ist über den be.bra wissenschaft verlag erhältlich.


„Machtergreifung“ in Preußen, 1932–1934

Die Etablierung der NS-Herrschaft in den Provinzen

Tagung am 9. und 10. April 2014 im Alten Rathaus von Magdeburg

Das Jahr 1933 gehört zu den zentralen Wendepunkten der deutschen Geschichte. Auch wenn die Umstände der Machtübertragung an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 und der Weg in die nationalsozialistische Diktatur bereits vielfach beschrieben und analysiert worden sind, stellen sich gerade auf dem Gebiet der Landesgeschichte immer noch viele offene Fragen.

Die Tagung am 9. und 10. April 2014 möchte am Beispiel des Freistaates Preußen die Jahre 1932 bis 1934 als eine Umbruchphase in den Mittelpunkt rücken, die den Scheidepunkt zwischen Demokratie und Diktatur markierte. In den Vorträgen gehen die Referentinnen und Referenten unterschiedlichen Facetten nach, die für die Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft auf provinzieller und kommunaler Ebene in dem wichtigsten Gliedstaat des Deutschen Reiches von Bedeutung waren. Damit knüpft die Veranstaltung inhaltlich an eine Tagung an, die im November 2013 im Landesarchiv Berlin stattfand.

Programm

Zeit
Mittwoch, 9.4.2014 und Donnerstag, 10.4.2014
Ort
Altes Rathaus von Magdeburg
Alter Markt 6
39104 Magdeburg

Um Anmeldung bis zum 28. März 2014 wird gebeten unter: archiv@magdeburg.de


„Machtergreifung“ in Preußen, 1932–1934

Der Freistaat, das Ende der Weimarer Republik und die Errichtung der Diktatur

Tagung am 13. und 14. November 2013 im Landesarchiv Berlin

Das Jahr 1933 gehört zu den zentralen Wendepunkten der deutschen Geschichte. Auch wenn die Umstände der Machtübertragung an Adolf Hitler am 30. Januar 1933 und der Weg in die nationalsozialistische Diktatur bereits vielfach beschrieben und analysiert worden sind, stellen sich gerade auf dem Gebiet der Landesgeschichte immer noch viele offene Fragen.

Die Tagung am 13. und 14. November 2013 möchte am Beispiel des Freistaates Preußen die Jahre 1932 bis 1934 als eine höchst bedeutsame Umbruchphase in den Mittelpunkt rücken, die den Scheidepunkt zwischen Demokratie und Diktatur markierte. In den Vorträgen gehen Historikerinnen und Historiker unterschiedlichen Facetten nach, die für die Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft in dem wichtigsten Gliedstaat des Deutschen Reiches von Bedeutung waren.

Programm

Zeit
Mittwoch, 13.11.2013 und Donnerstag, 14.11.2013
Ort
Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115–121
13403 Berlin

Um Anmeldung bis zum 11. November 2013 wird gebeten unter: info@landesarchiv.berlin.de


Liberaler Sozialismus

Ernst Reuters Kampf für die Freiheit

von Matthias Oppermann

Neuerscheinung

Wie kein anderer deutscher Sozialdemokrat hat Ernst Reuter den Sozialismus als Mittel zur Verwirklichung von individueller und politischer Freiheit gesehen – als eine Doktrin zur Gestaltung des Liberalismus, nicht zu seiner Überwindung. [Mehr]


Hauptstadtanspruch und symbolische Politik.

Die Bundespräsenz im geteilten Berlin 1949-1990

herausgegeben von Michael C. Bienert, Uwe Schaper und Hermann Wentker

Neuerscheinung

In den Jahrzehnten der deutschen Teilung bestanden vielfältige enge Beziehungen und Bindungen zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland. Der Band zeichnet die zahlreichen Facetten der symbolischen Politik in und für Berlin nach. Mehr...


1948 – Jahr der Entscheidungen.

Ernst Reuter und der Weg in den Kalten Krieg

von Peter Brandt

Neuerscheinung

In der ersten Ausgabe der Ernst-Reuter-Hefte beschreibt Peter Brandt, wie der Politiker Reuter im Schlüsseljahr 1948 mit Leidenschaft und moralischer Überzeugungskraft, aber auch mit nüchterner Sachlichkeit und Sachkenntnis die Geschicke West-Berlins während der sowjetischen Blockade mit gestaltete. Mehr...


Der Nachlass Ernst Reuters im Landesarchiv Berlin

Ein Informationsbesuch bei der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv

Präsentation von Michael C. Bienert, M.A.

Zeit
Freitag, 25. Mai 2012
14:00 Uhr
Ort
Landesarchiv Berlin
Eichborndamm 115-121
13403 Berlin
(Seminarraum)

Im Landesarchiv Berlin wird der Nachlass von Ernst Reuter verwahrt. Darüber hinaus verfügt das Archiv über zahlreiche weitere Bestände, in denen das Leben und Wirken des ersten Regierenden Bürgermeisters überliefert ist.

Die Veranstaltung möchte einen ersten Einblick in die Vielschichtigkeit der Sammlungen zu Ernst Reuter geben. Neben dem Nachlass (LAB, E Rep. 200-21) wird auch der Bestand des Ernst-Reuter-Archivs (LAB, E Rep. 200-21-01) präsentiert, das 1954 eingerichtet wurde, um als Dokumentationsstelle aus aller Welt Material über seinen Namensgeber zusammenzutragen. Die Besucher erhalten außerdem die Gelegenheit, ausgewählte Exponate in Augenschein zu nehmen, die das Leben Ernst Reuters erfahrbar machen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv, des Landesarchivs Berlin und des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865.

Um Anmeldung wird gebeten bei Jörg Kluge, E-Mail: kluge@DieGeschichteBerlins.de oder Telefon: (030) 382 61 21.


Hoffnung für den „Blockade-Bürgermeister“

Neue Perspektiven der Ernst-Reuter-Forschung

Vortrag von Michael C. Bienert, M.A.

Zeit
Mittwoch, 9. Mai 2012
19:00 Uhr
Ort
Haus Berliner Stadtbibliothek, Ribbeck-Haus
Breite Str. 36
10178 Berlin-Mitte (Berlin-Saal)

Die Erinnerung an Ernst Reuter, den Oberbürgermeister und ersten Regierenden Bürgermeister von Berlin, wird bis heute sehr stark von den Attributen des Ost-West-Konflikts bestimmt. Es ist vom „Kalten Krieger“ Reuter, vom „Blockade-Bürgermeister“ und der „Stimme des freien Berlins“ die Rede. So wichtig solche Zuordnungen auch sind, beschreiben sie allerdings nur ausgewählte, holzschnittartige Facetten eines komplexen und widersprüchlichen Lebens.

Der Vortrag möchte den Blick auf bislang vernachlässigte Aspekte in der Biografie Reuters lenken. Mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung gilt es, eine kritische Standortbestimmung der Reuter-Forschung vorzunehmen und mögliche neue Perspektiven zu erörtern. Außerdem stellt sich die Frage, welche Schlüsse das historische Erbe Ernst Reuters für die Gegenwart zulässt und welche Rolle es in Zukunft spielen soll.

Im Anschluss an den Vortrag wird die Dokumentation „Ernst Reuter und Berlin (1948-1953). Film- und Tondokumente aus den Beständen des Landesarchivs Berlin“ gezeigt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865; der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und des Landesarchivs Berlin.

Weitere Informationen finden Sie hier.